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Bei Hirnmetastasen handelt es sich um Absiedlungen anderer Krebserkrankungen (Primärtumor): z. B. der Brust, der Lunge oder der Haut [1]. Die Krebszellen gelangen über die Blutbahn bis in das Gehirn.

Hirnmetastasen sind immer bösartig, betroffen sind mehr als 25% aller Krebspatienten [2]. Häufig treten die Metastasen zu einem Zeitpunkt auf, an dem die Patientinnen und Patienten durch ihre ursprüngliche Krebserkrankung noch nicht wesentlich eingeschränkt sind [3].

Unsere innovativen Behandlungsmethoden mit der robotergeführten, radiochirurgischen CyberKnife-Therapie oder ZAP-X-Therapie sind sehr gut erprobt und weltweit anerkannt. Die moderne Präzisionstechnologie bietet eine schmerzlose, ambulante und sichere Behandlungsform.

Die Basis bilden höchste Genauigkeitsanforderungen, gezielte Algorithmen zur exakten Planung Ihrer Behandlung sowie eine hochpräzise Applikation der Therapie [4]. Auch mögliche Nebenwirkungen können so sehr niedrig gehalten werden.

Unsere Passion für Präzision

Als Patientin oder Patient werden Sie bei uns durch interdisziplinäre Teams aus Experten der unterschiedlichen Fachbereiche betreut, um unter Berücksichtigung aller individuell relevanten Gesichtspunkte bestmögliche und personalisierte Therapiekonzepte zu gewährleisten [5, 6, 7].

Zu den Spezialisten dieser Teams zählen beispielsweise Neurochirurgen, Neurologen, Neuroradiologen, Onkologen und Radioonkologen. Denn für die richtige Therapieentscheidung ist beispielsweise auch bedeutsam, von welchem Ausgangstumor die Hirnmetastasen abstammen. Darüber hinaus gibt es Fälle, in denen die ursprüngliche Krebserkrankung gar nicht bekannt ist.

Als Behandlungsmethoden kommt eine operative Entfernung der Metastasen – neurochirurgische Resektion genannt – und eine herkömmliche Strahlentherapie oder Ganzhirnbestrahlung in Betracht. Eine innovative Alternative ist die radiochirurgische Behandlung mit dem CyberKnife oder ZAP-X: Beide Robotersysteme werden entweder allein oder kombiniert mit den anderen therapeutischen Ansätzen angewendet [8, 9, 10].

Auf diese Weise entstehen für das komplexe Krankheitsbild der Hirnmetastasen passgenaue, multimodale Therapien. Wirken nämlich verschiedene therapeutische Maßnahmen konsequent zusammen, steigt die Anzahl der betroffenen Patienten, die erfolgreich behandelt werden können [5].

In den meisten Fällen können unsere Patientinnen und Patienten hier im ERCM im Anschluss an ihre Behandlung mit dem CyberKnife- oder ZAP-X-System ihren gewohnten Alltagsaktivitäten nachgehen. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt oder Reha-Maßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich.

iconDefinition: Wie entstehen Metastasen im Gehirn?

Brustkrebs (Mammakarzinome), Lungenkrebs (Bronchialkarzinome) und schwarzer Hautkrebs (maligne Melanome) gehören zu den häufigsten ursprünglichen Krebserkrankungen, die zu Hirnmetastasierungen führen [2]. Auch Nierenkrebs (Nierenzellkarzinome) sowie Darmkrebs (kolorektales Karzinom) gehören zu den möglichen Primärtumoren.

Kopf-Hals-Tumoren oder Knochen- und Weichteilsarkome (bösartige Erkrankungen des Muskel-, Binde- oder Fettgewebes) streuen dagegen eher selten ins Gehirn.

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Wo im Kopf die Metastasen liegen

Der überwiegende Teil der Hirnmetastasen liegt im Großhirn, vorzugsweise im Grenzbereich zwischen der weißen und grauen Hirnsubstanz. Etwa 10% aller Hirnmetastasen liegen aber auch tief im Hirnstamm und führen häufig zu schweren neurologischen Ausfällen [10].

Die Form der Hirnmetastasen zeigt sich meist rundlich oder oval. Diese Läsionen verdrängen und infiltrieren zunehmend gesundes Hirngewebe, was abhängig von ihrer Lage verschiedene Symptome verursacht. Dabei können sowohl einzelne (singuläre), aber auch mehrere (multiple) Hirnmetastasen gleichzeitig auftreten.

Häufige Symptome

Die symptomatischen Anzeichen bei Hirnmetastasen sind sehr unterschiedlich. Charakteristisch zeigt sich das Hirngewebe um die Metastasen herum oft durch Flüssigkeitsansammlung (Ödeme) zunehmend angeschwollen. Dadurch steigt der Druck auf das Gehirn. Hirndruck oder neurologische Ausfälle entwickeln sich bei über 80% der Patientinnen und Patienten: Bemerkbar machen sich beispielsweise starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Krampfanfälle, Sprach- und Sehstörungen oder kognitive Störungen, also z. B. Beeinträchtigungen der Gedächtnisfunktion [5].

Aber auch starke Müdigkeit oder Probleme bei Bewegungen bzw. mit der Koordination können auftreten, ebenso Wesensveränderungen, veränderte Verhaltensweisen oder allgemeine Verwirrtheit.

Typisch ist auch: Die Symptome können sich im Verlauf entweder langsam einschleichen oder plötzlich akut auftreten, etwa wie bei einem Schlaganfall. Das geschieht insbesondere bei vaskulären Ereignissen, so z. B. bei Einblutungen (insbesondere bei Melanomen, Nieren- oder Schilddrüsenkrebs) oder einer mangelnden Blutversorgung in bestimmten Hirnarealen (zerebrale hämodynamische Ischämie).

Diagnoseverfahren

In der modernen Bildgebung mit der Computertomographie (CT) bzw. Magnetresonanztomographie (MRT) stellen sich die Metastasen als kontrastreiche Strukturen dar. Für die optimale Bildqualität wird Ihnen vor der MRT-Untersuchung mitunter ein Gadolinium-haltiges Kontrastmittel injiziert.

Ein MRT-Scan bietet uns und unseren Experten große Vorteile, denn mit dieser Methode ist eine vergleichsweise höhere Sensitivität möglich als beim CT [5].

Weitere funktionelle Untersuchungen je nach individueller Situation sind:

  • Positronenemissionstomographie (PET)

  • Single-Photon-Emissions-Computertomografie (SPECT) oder

  • MR-Spektroskopie (MRS) zur Untersuchung von Stoffwechselvorgängen im Gewebe

Ein komplettes aktuelles Staging – damit ist die Untersuchung gemeint, die die Ausbreitung der Erkrankung erfasst – sollte in jedem Fall durchgeführt werden. Nur so lässt sich die Tumorausbreitung diagnostisch genau erfassen [5]. Hinzu kommen individuell verschiedene Überprüfungen der Funktion Ihres Nervensystems, darunter Tests hinsichtlich der Muskelkraft, der Reflexe oder des Gleichgewichts. Außerdem Seh- und Hörtests oder eine Überprüfung der kognitiven Fähigkeiten bzw. Ihres Gedächtnisses.

iconWann muss eine Biopsie gemacht werden?

Ist die ursprüngliche Krebserkrankung unbekannt oder der Befund unklar, wird auch eine histologische Untersuchung des Gewebes (Biopsie) gemacht. Ebenso bei einem größeren Zeitraum, der von der Diagnose der ursprünglichen Krebserkrankung bis zum Erkennen der Hirnmetastasen vergangen ist.

Links: In diesem Fall einer Patientin mit Brustkrebs kam es zu einer einzelnen (singulären) Hirnmetastase – von Ödemen umgeben und kritisch gelegen in der Zentralregion des Gehirns, die u. a. für Bewegungsfunktionen zuständig ist.

Rechts: Durch die radiochirurgische Behandlung wurde die Hirnmetastase wirksam ausgeschaltet, im MRT war sie 22 Monate nach der CyberKnife-Therapie (Behandlungsdauer: 25 Minuten) nicht mehr nachweisbar. Die Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) waren ebenfalls vollständig zurückgegangen.

Wie sieht die Prognose aus?

Unabhängig von der Behandlungsart ist neben der Kontrolle der ursprünglichen Krebserkrankung für die Gesamtprognose entscheidend, in welchem Allgemeinzustand sich betroffene Patienten vor Beginn einer Therapie der Hirnmetastasen befinden [9].

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Entscheidung darüber, welche Behandlungen individuell durchgeführt werden, hängt von verschiedenen Aspekten ab, darunter vor allem Ihre ganz persönliche Situation und Ihr Allgemeinzustand (Karnofsky-Index). Doch auch die Aktivität der ursprünglichen Krebserkrankung und die Frage nach der Anzahl und Lage der Metastasen im Gehirn spielt für die Therapie eine Rolle.

Symptomatische Therapie

Zur möglichst schnellen Wiederherstellung einer bestmöglichen Lebensqualität, werden Maßnahmen zur Symptomlinderung eingeleitet. Sind z. B. Flüssigkeitsansammlungen vorhanden, kann eine alleinige Therapie mit Cortison diese Ödeme im Gehirn reduzieren und vorübergehend oft damit einhergehende Beschwerden mildern.

Bei Patienten mit epileptischen Krampfanfällen ist eine Behandlung mit speziellen Wirkstoffen (Antikonvulsiva) sinnvoll.

Mikrochirurgie

Jede neurochirurgische Resektion zielt auf eine möglichst vollständige Entfernung sowie eine dadurch subjektiv verbesserte Lebensqualität ab. Die Therapieentscheidung für einen chirurgischen Eingriff richtet sich ebenfalls vor allem nach Größe, Anzahl und Lage der Metastasen [3]. Eine Operation steht insbesondere immer dann an, wenn einzelne Hirnmetastasen akut symptomatisch sind und einen Durchmesser von 3 cm oder mehr haben.

Vorteile des mikrochirurgischen Eingriffs liegen in einer unmittelbaren Besserung neurologischer Ausfälle –  also von Beeinträchtigungen, die beispielweise durch Druck der Metastasen auf wichtige funktionelle Hirnareale entstanden sind [3].

Ganzhirnbestrahlung

Die Ganzhirnbestrahlung war lange Zeit als alleinige Therapie oder in Kombination mit der Operation eine gängige Methode bei sehr vielen Hirnmetastasen. Das hat sich durch die zunehmenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und eine entsprechend große Datendichte durch neue internationale Studien geändert: Heute wird in modernen Behandlungskonzepten oft nach einer kompletten chirurgischen Entfernung – und auch nach einer Radiochirurgie – auf die sich anschließende Ganzhirnbestrahlung verzichtet. Auf diese Weise sollen mit einer Ganzhirnbestrahlung verbundene Nebenwirkungen mit kognitivem Abbau reduziert sowie insgesamt die Therapiebelastung verringert werden [3].

Chemotherapie

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit für einige Hirnmetastasen ist die systemische Chemotherapie – abhängig von der Vorbehandlung bzw. dem Erfolg vorausgegangener Therapien. Nach bisheriger Studienlage konnten Chemotherapien u. a. erfolgreich bei Hirnmetastasen von systemisch nicht vorbehandelten Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs, Brustkrebs und Keimzellenkrebs eingesetzt werden. Insgesamt sind die Erkenntnisse und wissenschaftlichen Daten zur systemischen Chemotherapie allerdings derzeit noch begrenzt [5]. Zielgerichtete Therapie spielen allerdings eine zunehmende Rolle bei Hirnmetastasen, z.B. Tyrosinkinaseinhibitoren bei bestimmten Lungenkarzinomen.

Robotergeführte Cyberknife-Therapie & ZAP-X-Therapie: Hochpräzise mehr Sicherheit

Die gezielte Präzisionstechnik der robotergeführten Radiochirurgie hat sich in den letzten mehr als 20 Jahren bei verschiedenen Tumorerkrankungen im Kopfbereich nachhaltig etabliert, inzwischen können wir diese hochmodernen Systeme überall im Körper bei vielzähligen Erkrankungen erfolgreich anwenden [7].

Die Therapie ist für Sie komfortabel und weniger belastend als andere Methoden, weil Hirnmetastasen bei Verwendung der Robotersysteme CyberKnife oder ZAP-X beispielsweise ohne eine invasive Fixierung (Kopfrahmen)  ohne Narkose und ohne offene Operation behandelt werden können.

Individuell erfolgen entweder eine einmalige radiochirurgische Sitzung (Einzeit-Radiochirurgie, SRS) oder mehrere Sitzungen (fraktionierte stereotaktische Strahlentherapie, FSRT), wobei die Therapiedosis bei der FSRT auf die Anzahl der einzelnen Behandlungen aufgeteilt (fraktioniert) wird [10].

Insbesondere für Patienten mit Hirnmetastasen eines maximalen Durchmessers bis ca. 3 cm kann die CyberKnife- oder ZAP-X-Therapie eine sehr gute Behandlungsoption darstellen. Ebenso, wenn die Metastasen einer Operation nicht zugänglich sind, weil sie z. B. in tiefen Hirnregionen wie dem Hirnstamm liegen: Aktuelle Studien belegen für die radiochirurgische Behandlung von Hirnstamm-Metastasen ein ausgezeichnetes Nutzen-Risiko-Verhältnis [10, 11].

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen auch, dass die innovative Präzisionsbehandlung, wie wir sie bei uns im ERCM durchführen, einer operativen Therapie von Hirnmetastasen grundsätzlich nicht unterlegen ist. Auch gegenüber einer herkömmlichen Strahlentherapie in Fällen mit bis zu 10 Hirnmetastasen, kann die radiochirurgische Behandlung mit dem CyberKnife bzw. ZAP-X die geeignete Standardtherapie sein [12, 13, 14].

Bei Metastasen in unmittelbarer Nachbarschaft zu sensiblen funktionellen Hirnarealen, z. B. Sprachzentrum oder motorisches Zentrum, hat die Hochpräzisionstechnologie mit dem CyberKnife oder ZAP-X gegenüber dem klassischen operativen Eingriff ebenfalls deutliche Vorteile.

Die lokale Tumorkontrolle mit der Radiochirurgie – das heißt, die vollständige Zerstörung der Krebszellen, im Idealfall ohne ein Wiederauftreten (Rezidiv) des Krebses – liegt insgesamt bei ca. 90%.

Behandlungsanfragen

Komplexer gewordene Therapiemöglichkeiten bedeuten, dass die Entscheidung für eine bestimmte Behandlung immer mit Blick auch auf Ihre individuelle Lebenssituation erfolgen sollte. Uns ist es wichtig, dass Sie sowie Ihre Angehörigen und Menschen, die Sie unterstützen und begleiten, alle Aspekte rund um Ihre Erkrankung und deren Therapieoptionen gut verstehen und für sich einordnen können.

Werden Hirnmetastasen entdeckt, ist dies nicht nur körperlich, sondern vor allem auch emotional und psychisch enorm belastend. Sie müssen diesen Weg und Entscheidungen für eine Therapie nicht alleine gehen. Wir nehmen uns mit unserem Team sowie gemeinsam mit unseren Partnern die Zeit, das passende Behandlungskonzept für Sie persönlich zu entwickeln.

Für Behandlungsanfragen bitten wir Sie, das Kontaktformular zu verwenden. Sie erreichen uns außerdem telefonisch während unserer Öffnungszeiten oder auch über unsere Social Media Kanäle.

Ihre Anfrage wird individuell und schnell bearbeitet.

Häufige Fragen

Ja, beide Verfahren sind effektive Methoden zur Behandlung von einzelnen oder multiplen Hirnmetastasen. Deren Größe und Lage spielen eine wichtige Rolle für die Therapieentscheidung.

Das CyberKnife- oder ZAP-X-System fokussiert hoch dosiert Photonenstrahlen gezielt auf das Krebsgewebe. Das heißt: Dank der modernen hochauflösenden, digitalen Bildkontrolle und Bildführung in Echtzeit während der Therapie sowie der flexiblen Robotersteuerung ist es möglich, die Behandlung mit einer Genauigkeit im Submillimeterbereich zu applizieren. Umliegendes gesundes Gewebe wird geschont, wodurch auch mögliche notwendige Folgebehandlungen schneller eingeleitet werden können. Eine einzelne Behandlungssitzung dauert etwa 10 bis 25 Minuten.

Bei einer radiochirurgischen Behandlung wird die gesamte Metastase behandelt, die Metastasen vernarben und bilden sich zurück.

Die Behandlung von Rezidiven hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Anzahl und Größe, dem Allgemeinzustand des Patienten und der zuvor angewendeten Therapie. Oftmals kann eine erneute Radiochirurgie mit dem CyberKnife bzw. ZAP-X in Erwägung gezogen werden, insbesondere wenn die Metastasen klein und gut abgegrenzt sind.

Die Geschwindigkeit, mit der Hirnmetastasen wachsen und sich verbreiten, kann variieren. Sie hängt von verschiedenen Gesichtspunkten ab, darunter die ursprüngliche Krebserkrankung und auch die Aggressivität der Metastasen. Einige können sich rasch entwickeln, während andere langsam wachsen. Regelmäßige Bildgebung und ärztliche Überwachung sind daher sehr wichtig, um ein solches Wachstum rechtzeitig zu erkennen und die Hirnmetastasen zu behandeln.

Abhängig von ihrer Lage im Gehirn können die Metastasen auch zu Wesensveränderungen bzw. veränderten Verhaltensweisen führen.

Die Therapie wird meist als einmalige Behandlungssitzung durchgeführt, insbesondere bei kleinen Hirnmetastasen. Die hohe Präzision der Robotersysteme ermöglicht es, eine hohe Strahlendosis auf die Metastasen zu konzentrieren, während das umliegende gesunde Gewebe geschont wird.

Auch das ist u. a. abhängig von der Lage der Hirnmetastasen im Gehirn, allgemein können Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.

Eine Rehabilitation ist nach einer Behandlung mit dem CyberKnife- oder ZAP-X-System nicht erforderlich.

Je nach Ausgangssituation sind Kombinationen der verschiedenen Therapien sinnvoll, insbesondere um ein Wiederauftreten von Metastasen (Rezidiv) zu verhindern: Dafür wird heute oft im Anschluss an eine Operation die (adjuvante) Präzisionsbehandlung mit dem CyberKnife oder ZAP-X der herkömmlichen Strahlentherapie (Ganzhirnbestrahlung) vorgezogen. Nicht zuletzt kann die Radiochirurgie auch im Vorfeld einer Operation je nach individueller Situation vorteilhaft sein. Wenn es etwa darum geht, ein zu operierendes Zielvolumen besser zu definieren – und so auch vorhandene Krebszellen noch effizienter zu eliminieren.

[1] Thon, N., Karschnia, P., von Baumgarten, L., Niyazi, M., Steinbach, J. P., Tonn, J. C., Neurosurgical interventions for cerebral metastases of solid tumors. Dtsch Arztebl Int. 2023;120:162-169.
https://di.aerzteblatt.de/int/archive/article/230130

[2] Diehl, C. D., Shiban, E., Straube, C., Gempt, J., Wilkens, J. J., et al., Neoadjuvant stereotactic radiosurgery for intracerebral metastases of solid tumors (NepoMUC): a phase I dose escalation trial. Cancer Commun (Lond). 2019;39(1):73.
https://cancercommun.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40880-019-0416-2

[3] Juratli, T. A., Kirsch, M., Schackert, G., Hirnmetastasen: Stellenwert der chirurgischen Therapie. Dtsch Arztebl. 2016;113(16):A-763/B-644/C-636.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/hirnmetastasen-stellenwert-der-chirurgischen-therapie-2203d398-fec8-42e3-b097-36dad4eb6e62

[4] Wilke, L., Andratschke, N., Blanck, O., Brunner, T. B., Combs, S. E., et al., ICRU report 91 on prescribing, recording, and reporting of stereotactic treatments with small photon beams: Statement from the DEGRO/DGMP working group stereotactic radiotherapy and radiosurgery. Strahlenther Onkol. 2019;195(3):193-198.
https://link.springer.com/article/10.1007/s00066-018-1416-x

[5] Schmieder, K., Keilholz, U., Combs, S., The interdisciplinary management of brain metastases. Dtsch Arztebl Int 2016;113:415-421.
https://di.aerzteblatt.de/int/archive/article/179923

[6] Bernhardt, D., Krieg, S.M., Müller, V., Witzel, I., Interdisziplinäre Therapie von Hirnmetastasen. Onkologie 2024;30:490-498.
https://link.springer.com/article/10.1007/s00761-024-01512-3

[7] Muacevic, A., Wowra, B., Siefert, A., Tonn, J. C., Steiger, H. J., Kreth, F. W., Microsurgery plus whole brain irradiation versus Gamma Knife surgery alone for treatment of single metastases to the brain: a randomized controlled multicentre phase III trial. J Neurooncol. 2008;87:299-307.
https://link.springer.com/article/10.1007/s11060-007-9510-4

[8] Seegenschmiedt, M. H., Hochpräzisionsstrahlentherapie und Radiochirurgie. Gezielte Behandlung von Hirnmetastasen. Im Fokus Onkologie 2013;16:6.
https://www.springermedizin.de/hochpraezisionsstrahlentherapie-und-radiochirurgie/9312212

[9] Muacevic, A., Kreth, F. W., Horstmann, G. A., Schmid-Elsaesser, R., Wowra, B., et al., Surgery and radiotherapy compared with gamma knife radiosurgery in the treatment of solitary cerebral metastases of small diameter. J Neurosurg. 1999;91:35-43.
https://thejns.org/view/journals/j-neurosurg/91/1/article-p35.xml

[10] Ehret, F., Rueß, D., Blanck, O., Fichte, S., Chatzikonstantinou, G., et al., Stereotactic radiosurgery and radiotherapy for brainstem metastases: An international multicenter analysis. Int J Cancer. 2024;155(5):916-924.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ijc.34980

[11] Trifiletti, D. M., Lee, C. C., Kano, H., Cohen, J., Janopaul-Naylor, J., Stereotactic Radiosurgery for Brainstem Metastases: An International Cooperative Study to Define Response and Toxicity. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2016;96(2):280-288.
https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0360301616303200

12] Eitz, K. A., Lo, S. S., Soliman, H., Sahgal, A., Theriault, A., et al., Multi-institutional Analysis of Prognostic Factors and Outcomes After Hypofractionated Stereotactic Radiotherapy to the Resection Cavity in Patients With Brain Metastases. JAMA Oncol. 2020;6(12):1901-1909.
https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2771754

[13] Yamamoto, M., Serizawa, T., Shuto, T., Akabane, A., Higuchi, Y., et al., Stereotactic radiosurgery for patients with multiple brain metastases (JLGK0901): a multi-institutional prospective observational study. The Lancet Oncology 2014;15(4):387-395.
https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S1470204514700610

[14] Shuto, T., Akabane, A, Yamamoto, M., Serizawa, T., Higuchi, Y., et al., Multiinstitutional prospective observational study of stereotactic radiosurgery for patients with multiple brain metastases from non-small cell lung cancer (JLGK0901 study-NSCLC). J Neurosurg. 2018;129(Suppl1):86-94.
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